Pakistan wird regelmäßig von schweren Katastrophen heimgesucht. Das Deutsche Rote Kreuz investiert zum Schutz der betroffenen Bevölkerung insbesondere in die Bereiche Katastrophenvorsorge und -hilfe.
Wir helfen Menschen in katastrophenanfälligen Gebieten, sich besser auf Erdbeben oder Überschwemmungen vorzubereiten und damit Folgeschäden besser bewältigen zu können. Mit Ihrer Spende helfen Sie auch in Zukunft Leid und Not aufgrund von Katastrophen und Extremwettern in Pakistan zu verringern.
Starke Sturzfluten und Erdrutsche haben den Norden Pakistans heimgesucht, insbesondere die Provinz Khyber Pakhtunkhwa. Mindestens 325 Menschen verloren ihr Leben. Ganze Dörfer wurden weggespült, viele Straßen, Brücken und Häuser wurden zerstört oder schwer beschädigt.
Die Behörden Pakistans haben mehrere Bezirke zu Katastrophengebieten erklärt und leisten Nothilfe: Menschen wurden aus überfluteten oder isolierten Gebieten ausgeflogen.
Der starke Regen hält an, sodass weitere Überschwemmungen und Erdrutsche zu befürchten sind.
Der Pakistanische Rote Halbmond (PRCS) ist mit Katastrophenteams im Einsatz. Sie bewerten die Lage und den Hilfsbedarf vor Ort, um zielgerichtete Maßnahmen einleiten zu können.
Die Gebiete, in denen das DRK mit Projekten aktiv ist, sind nicht direkt von den Erdrutschen betroffen. Die Hilfsmaßnahmen des DRK werden sich jedoch aufgrund des akuten Bedarfs voraussichtlich verlagern: PRCS hat das DRK bereits um Unterstützung bei der Bereitstellung von Lebensmitteln für die Betroffenen der Sturzfluten gebeten.
Aktuell unterstützt das DRK bei der Koordination und Ausrichtung der humanitären Hilfe für die betroffenen Menschen.
Gemeinsam mit der Pakistanischen Rothalbmondgesellschaft (PRCS) stärkt das DRK den Katastrophenschutz in Pakistan durch ineinandergreifende Maßnahmen – mit dem Ziel, die negativen Auswirkungen des Klimawandels einzudämmen. Das Projekt setzt dabei auf Nachhaltigkeit sowie eine intensive Beteiligung der Bevölkerung und relevanter Interessengruppen.
Starke Monsunregen haben Ende August 2022 zu verheerenden Überschwemmungen und Erdrutschen geführt. Mehr als tausend Menschen verloren ihr Leben, über 3 Millionen Menschen wurden durch die Wassermassen vertrieben und mehr als 500.000 Menschen haben in Notunterkünften Zuflucht gesucht. Rund 2 Millionen Gebäude wurde beschädigt, zahlreiche Straßen und Brücken zerstört. Insgesamt sind über 33 Millionen Menschen betroffen. Betroffene haben ihr Hab und Gut verloren und stehen vor dem Nichts. Die Fluten haben Lebensgrundlagen und Infrastruktur zunichte gemacht.
Unterstützt vom Auswärtigen Amt und in enger Abstimmung mit dem Pakistanischen Roten Halbmond und der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung – stellt das DRK 18.400 Nahrungsmittelpakete, 13.500 Sets mit Küchenutensilien und 24.000 Hygienepakete bereit, die 46.000 Haushalten, das sind circa 322.000 Menschen, in besonders betroffenen Gebieten zugutekommen.
Die Aufrechterhaltung von Hygienestandards ist essentiell, um Krankheiten, die sich über verunreinigtes Trinkwasser verbreiten, zu verhindern. Daher unterstützt das DRK auch Aufklärungskampagnen zur Hygieneförderung.