Seit 1990 sind die beiden deutschen Rotkreuz-Gesellschaften vereint – doch Arbeit und Engagement der Rotkreuzler im Osten Deutschlands sind bisher kaum dokumentiert und nur unzureichend erforscht. Diese Lücke wird nun geschlossen.
Die DRK-Arbeitsgruppe „Geschichte des DRK der DDR“ stellt sich dieser Aufgabe und hat dazu ein Projekt ins Leben gerufen. Neben einer wissenschaftlichen Publikation ist im Generalsekretariat der Aufbau eines Zeitzeugen-Archivs vorgesehen. Es geht darum, die unwiederbringlichen Erfahrungen und Erlebnisse von Rotkreuz-Angehörigen des DRK der DDR aufzunehmen und zu sammeln sowie sie der Öffentlichkeit und der Forschung zur Verfügung zu stellen. Dabei soll die menschliche Seite der Rotkreuz-Geschichte dargestellt werden – mit authentischen Stimmen jener Männer und Frauen, die in vielen Einsätzen den Alltag des DRK in der DDR mitgestaltet und miterlebt haben.
Den kurzen Videotrailer mit dem Aufruf sehen Sie hier: <link https: youtu.be uzypsz0eati _blank>youtu.be/UZypsz0EAtI
Angesprochen sind alle Ebenen und Arbeitsbereiche. Die Erinnerungen von Zeitzeugen festzuhalten und auch künftigen Generationen verfügbar zu machen, ist eine Aufgabe von hoher verbandspolitischer Bedeutung.
Professor Christoph Brückner, der letzte und frei gewählte Präsident des DRK der DDR, und Thomas Klemp, Geschäftsführer des DRK-Landesverbandes Hessen, haben das Projekt angeregt und auf den Weg gebracht. Es wird vom DRK-Präsidium unterstützt und vom DRK-Generalsekretariat fachlich betreut und gesteuert.
Zeitzeugen, die sich für ein Interview zur Verfügung stellen wollen, erhalten weitere Informationen unter: eMail: <link mail>Geschichte@drk.de Tel.: 030/85404-354
Deutsches Rotes Kreuz – Generalsekretariat
Projekt „Geschichte des DRK der DDR“
Carstennstraße 58
12205 Berlin