TUIfly und DRK: Afrika-Hilfe über den Wolken

Die Fluggesellschaft TUIfly bittet auch in diesem Jahr seine Passagiere um Spenden für die Afrika-Hilfe des DRK. Wer auf dem Weg in den Urlaub ist, kann an Bord etwas Gutes tun: nämlich mit Euro oder Cent Menschen im krisengeschüttelten Sudan einen Dienst erweisen.

Damit die Fluggäste wissen, wofür die TUIfly-Mitarbeiter um Unterstützung werben wird an Bord ein Film gezeigt, der anschaulich demonstriert, wofür das Geld benötigt wird: Seit Anfang 2005 betreut das DRK in der 180.000-Einwohner-Stadt Kosti am Nil zurückkehrende Flüchtlinge auf ihrem Weg in die alte Heimat. Geschätzte vier Millionen Menschen hatten in dem über 20 Jahre langen Bürgerkrieg den Süden Sudans verlassen. Ein großer Teil zog in den Norden; und dort vor allem in die großen Städte, wie z.B. die Hauptstadt Khartum. Seit dem Friedensabkommen 2005 ziehen viele zurück. Die meisten Rückkehrer unternehmen die Reise in den Süden über Wasser, die in der Hafenstadt Kosti, dem Verkehrsknotenpunkt für die Rückkehrer, erstmal unterbrochen wird. Bis zu vier Wochen müssen die Rückkehrer auf einen Platz auf Pontonschiffen warten. Die vom DRK unterstützte Gesundheitsstation des Sudanesischen Roten Halbmondes bietet den Menschen Erste Hilfe und medizinische Versorgung während dieser Wartezeit. Auch auf den Booten werden die Reisenden von Ersthelfern begleitet. Die Fluggesellschaft TUIfly ist ein eingespielter Kooperationspartner des Deutschen Roten Kreuzes. Bereits dreimal konnte das DRK in den letzten drei Jahren mit Hilfe einer kostenlos gestellten Maschine und dank des großen Engagements vieler TUIfly-Mitarbeiter überlebenswichtige Güter in den Sudan bringen. Alleine im vergangenen Jahr flog die Boeing 737-800 15 Tonnen medizinische Hilfsgüter im Wert von rund 180.000 Euro – finanziert mit Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit – in den Sudan, unter anderem in die krisengeschüttelte Provinz Darfur. Dort betreibt das DRK in Kooperation mit dem Sudanesischen Roten Halbmond mobile Gesundheitsstationen und Kliniken für Vertriebene und Nomaden. Bei der Beladung des Hilfsflugs 2007 konnte TUIfly-Geschäftsführer Friedrich Keppler dem DRK-Präsidenten Dr. Rudolf Seiters einen Scheck über 60.000 Euro überreichen – soviel war mit Hilfe der Passagiere im vergangenen Sommer zusammengekommen. Die Summe reichte aus, den Betrieb der Gesundheitsstation in Kosti über mehr als ein halbes Jahr zu finanzieren. Seit dem Frühjahr betreibt das DRK die Station durch andere Spenden hilfsbereiter Menschen. Für nachhaltige Hilfe über die kommenden Jahre ist das DRK auf weitere Unterstützung angewiesen. Die Sammlungen an Bord der TUIfly-Maschinen finden in diesem Sommer zweimal für jeweils zwei Wochen statt. Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende.
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