Türkei: Schweres Erdbeben erschüttert Ostanatolien

Trümmer, Panik und Zerstörung: Am frühen Morgen erschütterte ein schweres Erdbeben die ostanatolische Provinz Elazig in der Türkei. Häuser und Minarette stürzten ein, Menschen wurden verschüttet und liefen vor Angst ins Freie. Der Türkische Rote Halbmond ist voll im Einsatz und gut gerüstet.

Das Beben der Stärke 6,0 war auch in den Nachbarprovinzen Tunceli, Bingöl and Diyarbakir noch spürbar. In den zerstörten Dörfern bergen Freiwillige des Türkischen Roten Halbmonds Opfer und versorgen Verletzte. Erste Hilfsgüter wie Zelte, Decken und eine mobile Großküche wurden ins Erdbebengebiet geschickt. Zudem sind die Blutspendezentren in den Städten Diyarbakir und Malatya für die Blutversorgung der Opfer mobilisiert worden. Ein 20-köpfiges Krisenteam koordiniert den Einsatz von Ankara aus. Seit dem Jahr 1999, als in der Urlaubsregion Mamara rund 18.000 Menschen bei einem schweren Erdebeben ums Leben kamen, verfolgt der Türkische Rote Halbmond eine starke Katastrophenvorsorge-Strategie. So wurden wichtige Gemeindevertreter ausgebildet, um im Ernstfall unmittelbar und angemessen reagieren zu können. Zudem wurden die Logistikzentren ausgebaut. Von dort aus können wichtige Hilfsgüter die Betroffenen schnell erreichen.

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