Deutscher Hilfsflug für Myanmar

Heute um 14.30 Uhr ist ein Hilfsflug des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) von Berlin-Schönefeld in Richtung Myanmar gestartet.

An Bord: Sechs mobile Trinkwasser-Aufberei-tungsanlagen, die insgesamt 225.000 Liter frisches Wasser täglich produzieren können – ausreichend für 15.000 Menschen. Auch Material für persönliche Hygiene, wie Waschplätze und Toiletten, werden mit der Maschine vom Typ Iljushin 76 via Kalkutta nach Rangun gebracht. Die Ladung hat ein Gewicht von 16 Tonnen. Empfänger der Hilfe ist das Rote Kreuz in Myanmar, das mit 200 Hauptamtlichen und über 10.000 freiwilligen Helfern im Einsatz ist. 17 ausländische Rotkreuzexperten, darunter Bernd Schell aus Deutschland, unterstützen die lokalen Kräfte bei der Versorgung der Opfer des Zyklon "Nargis". Somit ist gewährleistet, dass Trinkwasser-Experten vor Ort die Anlagen in Empfang nehmen und den Einsatz in den Katastrophenregionen überwachen. Das Hilfsprojekt wird vom Auswärtigen Amt unterstützt. Das Rote Kreuz konzentriert im Moment seine Hilfe auf die Gebiete LaButta, Bogale und Pyapon im Irrawaddy-Delta. Hierfür sind auch die Trinkwasseraufbereitungsanlagen bestimmt. Alleine in LaButta leben 10.000 Menschen im Moment auf der Straße oder unter Bäumen. Seit der Katastrophe hat das Rote Kreuz zehn internationale Hilfsflüge nach Rangun senden können, hauptsächlich aus Kuala Lumpur in Malaysia, wo die Organisation ein großes Logistikzentrum für Hilfsgüter hat.

Um den Menschen in Myanmar weiter helfen zu können, ist das Rote Kreuz dringend auf Spenden angewiesen. <link internal-link>» Die Rotkreuz-Hilfe in Myanmar - hier erfahren Sie mehr.
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