Dauereinsatz in Kenia

Im ehemaligen Messegelände Jamhuri Park in Nairobi hat das DRK Erste-Hilfe Materialien für Opfer gewalttätiger Auseinandersetzungen bereitgestellt. 2000 – 3000 Vertriebene halten sich hier auf. Das Kenianische Rote Kreuz versorgt die Bedürftigen, die aus den Slums von Kibera und Mathare kommen, mit Nahrung, sauberem Trinkwasser, provisorischer Unterkunft medizinischer Hilfe.

Das DRK hat auch medizinische Hilfsgüter für die Brennpunkte der politischen Unruhen in Nyanza, Rift Valley und die westlichen Regionen Kenias bereitgestellt. Hier sind Hunderttausende von der Gewalt betroffen, viele davon sind obdachlos geworden.Die Hilfe wird vom Kenianischen Roten Kreuz umgesetzt. Der Wert der Hilfsgüter beläuft sich auf ca. 150 000 Euro und wird vom DRK und der Bundesregierung finanziert. Die Krise in Kenia ist noch nicht gelöst. Auslöser war das umstrittene Wahlergebnis von Dezember 2007. Solange diese Patt-Situation besteht, werden die Vertriebenen nicht in ihre ursprünglichen Wohngebiete zurückkehren. Aus humanitärer Sicht bedeutet das eine Verlängerung der Nothilfeunterstützung und auch ein Ansteigen der Zahl der Vertriebenen.

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