Andauernde Regenfälle in den letzten zwei Monaten haben im Süden Brasiliens zu schwersten Überschwemmungen geführt, die Regierung hat den Notstand ausgerufen.
Bisher wurden 97 Tote gemeldet, rund 90.000 Menschen sind obdachlos. Die Situation ist unübersichtlich, da viele Orte durch Erdrutsche noch immer von der Außenwelt abgeschnitten sind, melden Rotkreuzmitarbeiter. Das Brasilianische Rote Kreuz ist mit allen Kräften im Einsatz und verteilt erste Hilfsgüter in der überschwemmten Region von Santa Catarina. Die Flutopfer müssen dringend mit Decken und Hygienesets, die unter anderem Seife, Zahnbürste und Zahnpasta enthalten, versorgt werden. Die Fluten haben das Trinkwasser verunreinigt und um einen Ausbruch von Cholera zu verhindern, werden zudem dringend Wasserfilter benötigt. Ein Delegierter des Deutschen Roten Kreuzes fliegt am heutigen Freitag in die Überschwemmungsregion um sich ein Bild von der Lage zu machen und die Hilfe vor Ort zu koordinieren.Für die Versorgung der Flutopfer bittet das DRK dringend um Spenden.