Rettungsfahrzeuge für den Gazastreifen - DRK e.V.

Rettungsfahrzeuge für den Gazastreifen

Kinder leiden besonderes im Konflikt. Seit Anfang Januar zählen über 2.000 Kinder zu den Verletzten.

In Ramallah hat das DRK den ersten von fünf neuen Rettungswagen an den Palästinensischen Roten Halbmond übergeben. Während der jüngsten Kämpfe im Gazastreifen hat der Rettungsdienst des Palästinensischen Roten Halbmonds viele Menschen durch Evakuierungen gerettet. Über 200 Freiwillige des Roten Halbmonds sind seit Beginn der Kampfhandlungen im Einsatz.

Das Deutsche Rote Kreuz unterstützt, mit finanzieller Hilfe vom Auswärtigen Amt, die Notleidenden im Gaza nicht nur mit Rettungsfahrzeugen. Auch Laborausstattung für Krankenstationen, Zelte, Matratzen, Hygieneartikel und Babypakete werden verteilt. Fast 2.000 Kinder zählten in den letzen zwei Monaten zu den Verletzten im Gazastreifen. Ein Babypaket beinhaltet Windeln, Seife, Handtücher und andere Verbrauchsartikel.

Der Krieg im Gazastreifen hinterließ, neben über 1.400 Todesopfern und fast 6.000 Verletzten, über 14.000 zerstörte Wohnungen. Die wohnungslosen Menschen kommen zum Teil bei Familienangehörigen unter oder wohnen in Notunterkünften. Insgesamt 60.000 Menschen wurden seit Anfang Januar von der Rotkreuz- Rothalbmondbewegung in Gaza unterstützt. Sie haben Plastikplanen, Matratzen, Decken, Küchensets und Hygieneartikel erhalten.

Das DRK unterstützt seit vielen Jahren den Palästinensischen Roten Halbmond, vor allem in den Bereichen Gesundheit und Katastrophenvorsorge. Auch mit der Israelischen Schwesterorganisation, dem Roten Davidsstern, besteht eine enge Zusammenarbeit.

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Kinder leiden besonderes im Konflikt. Seit Anfang Januar zählen über 2.000 Kinder zu den Verletzten.
Symbolische Übergabe. Dr. Klaus Burkhard von der Offizielle Vertretung der Bundesrepublik in den Palästinensergebieten übergibt ein Babypaket an Hr. Majed Abdul vom Palästinensischen Roten Halbmond. In der Mitte Katrin Wirsching vom DRK in Ramallah.
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