EU fördert Trinkwasser-Projekt des DRK in Kolumbien - DRK e.V.

EU fördert Trinkwasser-Projekt des DRK in Kolumbien

In Kolumbien führte das DRK gemeinsam mit seinem Partner, dem Kolumbianischen Roten Kreuz, ein Projekt zur Verbesserung der Wasserversorgung der Bevölkerung eines stark von Trockenheit betroffenen Gebietes. Finanziert durch 300 000 Euro der Generaldirektion Humanitäre Hilfe und Katastrophenschutz der Europäischen Kommission (ECHO) erhielten so mehr als 7000 Menschen durch das Projekt besseren Zugang zu sauberem Wasser.

Das Department Guajira ist seit mehr als zwei Jahren von extremer Trockenheit betroffen. Die Region sieht sich damit mit einer Notsituation konfrontiert, welche sich zunehmend auf die Gesundheit der Bevölkerung auswirkt. Es fehlten funktionierende Brunnen und Tanks. Durch verschmutztes Wasser übertragene Krankheiten sind die häufigsten Krankheitsbilder in der Region. Durch das fehlende Wasser leiden Landwirtschaft und Tierhaltung, das erschwert die Ernährungssituation der Bevölkerung. Guajira hat die höchste Rate von Mangelernährung von Kindern in Kolumbien. Im Rahmen des Projekts wurden in neun indigenen Gemeinden Brunnen und Wassersysteme wieder instand gesetzt und Komitees für Säuberung, Instandhaltung und Pflege der Systeme ausgebildet. Insgesamt 59 Gemeinden wurden mit 5000 Liter fassenden Tanks versorgt, welche nun regelmäßig durch die lokalen Behörden gefüllt werden sollen. 750 Familien in den Gemeinden haben Wasserfilter erhalten, um sauberes Trinkwasser zu haben. Darüber hinaus erhielten 90 alleinerziehende Frauen speziell ausgerüstete Fahrräder, die ihnen den Wassertransport erleichtern. Die Bewohner der Gemeinden sowie Schüler in vier Schulen der Region wurden zudem über sparsamen Wasserverbrauch, richtige Wasserlagerung und wichtige Hygienemaßnahmen fortgebildet. Das von ECHO finanzierte Projekt in Kolumbien wurde zusammen mit dem Kolumbianischen Roten Kreuz umgesetzt. Ergänzend zu diesen Maßnahmen führt das DRK zusammen mit dem Kolumbianischen Roten Kreuz und finanziert von ECHO ein Projekt der Katastrophenvorsorge in der Region Guajira durch. <link http: www.drk.de weltweit lateinamerika kolumbien-klimawandel.html>www.drk.de/weltweit/lateinamerika/kolumbien-klimawandel.html Die Generaldirektion Humanitäre Hilfe und Katastrophenschutz der Europäischen Kommission (ECHO) wurde 1992 gegründet. ECHO unterstützt Nothilfeprojekte in den meisten Konflikt- und Katastrophengebieten auf der Welt. Mehr Informationen zu ECHO finden Sie hier: <link http: ec.europa.eu echo index_en.htm>ec.europa.eu/echo/index_en.htm
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