DRK-Helfer betreuen Opfer des Amoklaufes - DRK e.V.

DRK-Helfer betreuen Opfer des Amoklaufes

Um 9:35 ging der Alarm beim Deutschen Roten Kreuz in Baden Württemberg ein. Im Laufe des Vormittages waren 50 Einsatzkräfte des DRK-Rettungsdienstes mit 29 Fahrzeugen vor Ort, um die Verwundeten zu versorgen.

Knapp 70 ehrenamtliche Helfer des Roten Kreuzes leisten psychosoziale Unterstützung. Geschulte Mitarbeiter der Notfallbegleitung und der Notfallnachsorge kümmern sich um Schüler und Passanten, die den Amoklauf unmittelbar miterlebt haben sowie um Angehörige der Opfer. „In den ersten Gesprächen mit Betroffenen steht vor allem das Zuhören im Mittelpunkt. Danach geht es um pragmatische Hilfen wie Informationsbeschaffung, Notunterkünfte, Abschirmung vor Journalisten und die Begleitung bei der Identifizierung von Toten“, sagt DRK-Notfallseelsorger Michael Steil. Darüber hinaus übernahm das Rote Kreuz die Registrierung von betroffenen und zeitweise evakuierten Personen.
Nach Angaben der Polizei wurden bei dem Amoklauf in der Realschule von Winnenden 16 Menschen getötet.
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