Das Auswärtige Amt - AA unterstützt das DRK-Projekt „Humanitäre Soforthilfe für südsudanesische Flüchtlinge durch die Verbesserung der Trinkwasserversorgung und Aufbau von Notunterkünften in Norduganda“.
Das Projekt in der Region Arua und Adjumani, Norduganda, umfasst die Verbesserung der humanitären Notlage der südsudanesischen Flüchtlinge. Durch die stark wachsende Zahl an Flüchtlingen aus dem Südsudan, ist die Situation in den Flüchtlingslagern im Norduganda von extremer Wassernot und der permanenten Gefahr von Epidemieausbrüchen geprägt. Der Schwerpunkt der Arbeit vom DRK liegt dabei auf der Trinkwasserbereitstellung, der Krankheitsprävention, der Gesundheits- und Hygieneaufklärung sowie der Schaffung von Notunterkünften für die Flüchtlinge.
Das Ziel des Projektes ist es, dass die Betroffenen Zugang zu sauberem Trinkwasser erhalten, was langfristig durch den Bau von Brunnen sowie Wasseraufbereitungsanlagen erreicht wird. Um Infektionskrankheiten im Flüchtlingslager zu verhindern, werden Latrinen- sowie Waschanlagen für die Menschen errichtet. Darüber hinaus werden gezielte Aufklärungskampagnen über richtiges Hygieneverhalten zur Krankheitsreduzierung innerhalb des Camps beitragen.
Die Wohnsituation der Flüchtlinge wird durch den Aufbau von Notunterkünften sowie der Unterstützung von Gastfamilien verbessert werden. Im Rahmen des Projektes werden zusätzlich freiwillige Helfer für die Rotkreuzarbeit ausgebildet.
Das Projekt hat am 10.02.2014 begonnen und hat eine Laufzeit von 8 Monaten. Das Gesamtprojektvolumen beträgt 400.000,00 Euro, wovon 360.000,00 Euro vom Auswärtigen Amt gestellt werden.